Über mich

Kennst du auch diese nervöse, flattrige, fahrige Hühner-Energie?

 

Wenn es im Außen drunter und drüber geht. Wie im Büro, wenn drei Telefone gleichzeitig klingeln, eine Kollegin lauter als die andere redet. Wenn alle immer unruhiger und hektischer werden, der Druck zunimmt und keine mehr wirklich klar denken kann.

 

Ich kenne diese Energie gut. Habe sie viele Jahre lang als Steuerfachangestellte im Großraumbüro selbst er- und gelebt. Ständig innerlich auf Highspeed, 1001 Gedanke, Hirndurchfall, wie ich es heute gerne nenne. Meine Freunde nannten mich Miss Unruhe.

 

Doch nicht nur im beruflichen Umfeld, sondern auch im alltäglichen Leben spürte ich dieses nagende flatternde Gefühl.

 

Nachts war es oft besonders arg, da hatte mein Kopf dann Hochsaison: Grübeln, grübeln, rumstudieren. Tagsüber war ich meist aufgedreht, meine innere Angespanntheit spürte man schon von Weitem und auch mein Körper zeigte mir, mit diversen körperlichen Symptomen, dass es einfach zu viel der Unruhe war.

 

Aber dann habe ich den Weg zurückgefunden– von der nervösen Frau hin zu der, die auch bei Herausforderungen gelassen bleibt. Meine Erfahrungen und Tools von diesem Weg gebe ich heute an Frauen wie dich weiter.

Wenn du neugierig geworden bist, wie ich dich unterstützen kann, z.B. mit einem kostenlosen Kennenlerngespräch, findest du

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Wenn du mehr über mich und meinen Weg
– aus dem Gewusel in die Ruhe – erfahren möchtest:

Schau mal hier!

Du hast ja schon gelesen, dass ich nicht unbedingt die Ruhe selbst war.

 

Meist innerlich angespannt, nervös, auch ängstlich und ständig dieser Kopf, der keine Ruhe kannte. Immer nur Geplapper, was meine Unruhe in mir noch verstärkte. Oh Mann, wie mich das nervte! Aber jetzt erst mal zurück zum Anfang meiner Geschichte und dazu, wie der Wandel dann begann: 

 

Eigentlich hatte ich Physiotherapeutin werden wollen, denn der Umgang mit Menschen, deren Körper und Geschichten, haben mich schon damals sehr interessiert. Aber wie das Leben manchmal so spielt, kam alles anders. Ich landetet, auch durch die Initiative meiner Eltern, im Steuerfach. Angepasst und brav wie ich war, schob ich erst mal die Physiotherapeutin hinten an und begann eine Lehre als Steuerfachangestellte. Wohlgefühlt habe ich mich in diesem Beruf nie. Auch dort fiel meine innere Unsicherheit und Nervosität auf und wurde immer stark bemängelt, was die Sache nicht unbedingt besser machte.

 

Denn dieses Bemängeln aktivierte wiederum meinen Denkkreislauf: Warum war ich so? Warum konnte ich nicht auch mal wie die anderen Dinge in Ruhe erledigen? Und, und, und. So wurde meine hippelige Seite immer größer. Dazu kamen Stress- und Nervositätssymptome, von Magenweh bis Schlaflosigkeit. Lange fragte ich mich, was mit mir nicht in Ordnung sei. Die anderen stemmten die Arbeit und den Alltag doch auch – warum ich nicht? Und so wurden auch noch Frust, Angst und Selbstkritik zu meinen Begleitern. Von Annehmen was ist, wirklich fühlen und zulassen, war ich damals meilenweit entfernt.

 

Zugleich war da dieses klare Gefühl in mir: Da muss es doch noch mehr geben im Leben. Das kann doch noch nicht alles gewesen sein. Meine Suche begann nach einem Leben, in dem Mensch aus seiner Kraft und Ruhe heraus das eigene Leben so gestalten kann, dass es ihm gut tut sowie ihn kraftvoll und gesund leben lässt. Und neben aller Hippeligkeit, die ich damals lebte, war ein Teil von mir überzeugt, dass es so ein Leben geben musste.

 

So habe ich mir in all dieser Zeit immer wieder Rückzugszeiten genommen.

 

Besuchte verschiedene Meditations-Retreats, zog mich mehrmals auf Stille-Zeiten in die Einsamkeit der Natur auf Almhütten zurück und reiste alleine ins russische Altai zu einer Schamanin. Von all diesen Orten habe ich eine ganz neue, tiefe Qualität und Erfahrung von Ruhe, Kraft und Gelassenheit mitgebracht, wie ich sie bis dahin nicht kannte.

 

Was blieb war der Wunsch, diese Ruhe auch mitten im Alltag erfahrbar zu machen – dort, wo wir uns jeden Tag bewegen. Ich wollte diese Kraft –  die ich erfuhr, als mein Hirndurchfall nachließ und ich begann, wieder klarer zu sehen – hier und jetzt leben und weitergeben. Denn wie anders wäre unser Leben – und unsere Welt –, wenn wir aus solch einer inneren Ruhe und Kraft heraus agieren könnten? Wie viel mehr Spaß und Leichtigkeit könnten wir dann erfahren?

 

So begann meine Erforschung der inneren Ruhe-Kraft.

 

Auf dieser Reise erlernte ich das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung, habe mich in der Praxis des Zens jahrelang ausbilden lassen. Probierte viele Techniken aus, las Bücher zu den Themen innere Unruhe, Stille und Kraft und machte dann, um auch die Zusammenhänge zwischen Körper-Geist-Seele noch besser zu erkunden, die Ausbildung zur Heilpraktikerin.

 

Heute begleite ich Frauen dabei, die Ruhe als Ausgangspunkt für ihre Kraft wiederzuentdecken.

 

Ich merke, wie sehr diese Ruhe mein ganzes Leben verändert hat. Statt ständig beim Partner, den Kollegen oder den äußeren Umständen zu sein, bin ich heute ganz bei mir. Und aus einem hypernervösen, unruhigen Huhn ist heute ein entspannter Berg geworden – kraftvoll in sich ruhend und absolut lebendig zugleich.

 

Aber ehrlich, auch ich habe manchmal noch Tage und Herausforderungen, wo das Huhn in mir wieder Flattert, das Hirn einen auf aufgedrehten Junkie macht. Wie das Leben manchmal ist, Im Oktober 2017 durfte ich nochmal durch eine Schmerzerkrankung gehen und somit noch tiefer und vielschichtiger in das Thema: innere Ruhe, Kraft,  authentisches Fühlen, Annehmen was ist, mich üben und Erfahrungen sammeln. Aber inzwischen kann ich mit diesen Lebensherausforderungen immer besser humorig annehmend umgehen, denn wir sind doch alle: Übungsmeisterinnen und das macht das Leben auch menschlich.